Was kostet WhatsApp Business wirklich?
Meta verrechnet pro Nachricht, und die Preisliste hat sich am 1. Oktober 2026 geändert: Service-Nachrichten sind ab 1'000 pro Monat kostenpflichtig, und Utility-Nachrichten als Antwort sind nicht mehr kostenlos. Dieser Rechner wendet die geltenden Regeln an, für alle 38 Meta-Märkte.
Was Meta verrechnet und was nicht
Bis Juni 2025 verrechnete Meta 24-Stunden-Konversationen. Seit dem 1. Juli 2025 wird jede Template-Nachricht einzeln verrechnet. Die Änderung wirkt unscheinbar, verschiebt aber grundlegend, wo Sie Geld verdienen oder verlieren.
Seit dem 1. Oktober 2026 gibt es nur noch zwei Befreiungen statt drei.
Die ersten 1'000 Service-Nachrichten pro Monat und Geschäftsnummer bleiben kostenlos. Darüber hinaus werden sie zum Utility-Preis des jeweiligen Marktes verrechnet. Bis zum 30. September 2026 waren sie unabhängig vom Volumen kostenlos.
Utility-Nachrichten, die während eines offenen Service-Fensters gesendet werden, waren seit Juli 2025 kostenlos. Jetzt sind sie wieder kostenpflichtig. Diese Änderung trifft vor allem Geschäfte, deren Volumen von eingehenden Anfragen abhängt: Kundenservice, Sendungsverfolgung, Terminvereinbarung.
Eine Konversation, die über eine Anzeige mit Ziel WhatsApp oder über den WhatsApp-Button einer Facebook-Seite beginnt, bleibt 72 Stunden lang kostenlos, über alle Kategorien hinweg, Marketing-Nachrichten inklusive. Das ist heute der einzige Hebel, der eine Rechnungsposition vollständig streicht.
Was sich am 1. Oktober 2026 genau ändert
Drei Änderungen, von Meta am 27. Mai 2026 mit vier Monaten Vorlauf angekündigt und seit dem 1. Oktober in Kraft. Service-Nachrichten sind kostenpflichtig geworden, zum gleichen Preis wie Utility- und Authentifizierungsnachrichten, mit 1'000 kostenlosen Nachrichten pro Geschäftsnummer und Monat. Utility-Nachrichten, die als Antwort in einem Service-Fenster gesendet werden und seit Juli 2025 kostenlos waren, sind wieder kostenpflichtig. Und neun Märkte haben ihre Sammelregion («Übriges …») verlassen und eine eigene Preisliste erhalten, keiner davon in Westeuropa. Dieser Rechner wendet die heute geltende Preisliste an.
Massgebend ist der Markt Ihres Kunden
Der Preis hängt nicht davon ab, wo Ihr Unternehmen ansässig ist, sondern von der Ländervorwahl der Nummer, die die Nachricht empfängt. Ein Genfer Händler, der einer Kundin in Frankreich schreibt, zahlt den Preis für Frankreich, nicht den für die Schweiz.
Und einen Schweizer Preis im eigentlichen Sinn gibt es nicht: Die Schweiz ist bei Meta kein eigener Markt, sondern fällt unter «Übriges Westeuropa», zusammen mit Österreich, Belgien, Dänemark, Finnland, Irland, Norwegen, Portugal und Schweden. Die gute Nachricht: Das ist deutlich günstiger als die eigens ausgewiesenen Nachbarmärkte.
Eine Marketing-Nachricht zum Listenpreis kostet € 0.0490 in die Schweiz und das übrige Westeuropa, € 0.0712 nach Frankreich und € 0.1131 nach Deutschland. Eine Kampagne mit 50'000 Nachrichten: € 2'450, € 3'560 oder € 5'655. Bei identischem Inhalt.
Die Volumenstufen
Bei Utility-, Service- und Authentifizierungsnachrichten sinkt der Preis stufenweise, je höher Ihr monatliches Volumen: −5 %, −10 %, −15 %, −20 % und schliesslich −25 % auf den Listenpreis. Die Schwellen unterscheiden sich je nach Markt: 100'000 Nachrichten für die erste Stufe in Westeuropa, 250'000 in Brasilien, 25 Millionen in Indien. Für Marketing-Nachrichten gibt es keine Stufen.
Der Rechner wendet den Rabatt stufenweise an: Die ersten Nachrichten bleiben zum Listenpreis, nur jene über der Schwelle werden zum reduzierten Preis verrechnet.
Was dieser Rechner nicht enthält
Nur das, was Meta Ihnen verrechnet. Hinzu kommen die Kosten der Plattform, die die Nachrichten versendet, die Integration in Ihr CRM und die Zeit Ihrer Teams. Bei Sandra ist das ein fixes Abonnement: Was Sie oben sehen, ist tatsächlich der variable Teil Ihres Budgets, der mit Ihren Volumen mitwächst.
Die Preise entsprechen dem Stand, der unter der Tabelle angegeben ist. Meta verpflichtet sich, Änderungen der Preisliste einen Monat im Voraus anzukündigen. Doch Preislisten ändern sich, und deshalb trägt diese Seite ein Datum.
Sollen wir uns Ihre echten Volumen ansehen?
Die Lücke zwischen theoretischer und tatsächlicher Rechnung entscheidet sich bei der Gestaltung der Szenarien: wer die Konversation startet, in welcher Reihenfolge, in welchem Fenster. Genau daran arbeiten wir mit Ihnen.
